Wellness für die Augen

naturheilpraxis_elke_zollerAllgemeinLeave a Comment

Rechtlicher Hinweis: Die folgenden Handlungen und Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keinen Arzt - oder Heilpraktikerbesuch, und das übermittelte Wissen darf nicht als Behandlungsersatz verstanden werden.

Seit ein paar Monaten bin ich Trägerin einer Arbeitsplatzbrille, was mir die Arbeit am Computer sehr erleichtert. Und dass, obwohl ich viele, viele Monate täglich sehr erfolgreich die Übungen aus Norbekovs „Eselsweisheit“ gemacht habe.

Leider führten dann private Umstände dazu, dass ich die Zeit, die für die Übungen nötig sind nicht mehr aufbrachte. Deshalb bin ich meine Brille leider nicht langfristig losgeworden. Aber ich praktiziere immer noch mit Freude Übungen und Entspannungen für die Augen. Ich glaube nämlich, dass wir in der digitalen Zeit, ob mit oder ohne Brille, unseren Augen eine ganz besondere Fürsorge zukommen lassen sollten.

Die meiste Zeit unseres Tagesbewusstsein verlangen wir nämlich von ihnen, dass sie scharfe Bilder produzieren und konzentriert sind. Wenn wir wissen wollen, wie es ihnen geht, können wir uns einfach mal selbst in die Augen schauen. In und um die Augen finden wir viele Zeichen.


Antlitzzeichen der Augen

Äußerlich

  • Tränensäcke
    • Mögliche Ursachen: Leberschwäche, Nierenschwäche, Bindegewebsschwäche, Lymphstau.
    • Allgemeine Vorschläge: Schüssler Salz Nr.10 Natrium sulphuricum, Mit den Beeren von Daumen und Zeigefinger die Schwimmhäute zwischen den Zehen und Fingern ausstreichen. Das regt den Lymphfluss an.
  • Augenringe
    • Mögliche Ursachen: Zu wenig Schlaf, Störung im Wasserhaushalt, Nierenprobleme.
    • Allgemeine Vorschläge: Schüssler Salz Nr. 3 Ferrum phosphoricum Melissentee wirkt ausgleichen auf die Darmfunktion, die für die Aufnahme von Flüssigkeit zuständig ist.
  • Krähenfüße/ Lachfalten
    • Mögliche Ursachen: Bindegewebsschwund
    • Allgemeine Vorschläge: Schüssler Salz Nr.11 Silicea
  • Gelbe Schatten um die Augen
    • Mögliche Ursachen: Leberschwäche
    • Allgemeine Vorschläge: Schüssler Salz Nr.6 Kalium sulphuricum

Innerlich

  • Stumpfer Blick
    • Mögliche Ursachen: Erschöpfung
    • Allgemeine Vorschläge: Schüssler Salz Nr.5 Kalium phosphoricum
  • Wässrige oder trockene Augen
    • Mögliche Ursachen: Beschwerden wie trockene oder tränende Augen, können von einem Blutmangel in der Leber herrühren. Bildschirmarbeit, ungesunde Lebensweise, Schlafmangel und anderes mehr, begünstigen die Schwäche in der Leberfunktion. Mögliche ursache können Leberschwäche oder Blutmangel sein.
    • Allgemeine Vorschläge: Schüssler Salz Nr.8 Natrium chloratum, Rote-Rüben-Saft
  • Gelbe Augen
    • Mögliche Ursachen: Leberstau, zu viel Hitze
    • Allgemeine Vorschläge: Schüssler Salz Nr.6 Kalium sulphuricum, Löwenzahntee, Staudensellerie

Falls du weitere Fragen hast, kannst du gerne Kontakt mit mir aufnehmen.

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Blutbildende Lebensmittel

Um die Blutbildung in deinem Körper anzuregen, kannst du bestimmte Nahrungsmittel in deinen Speiseplan mit einbauen.

  • Beeren
  • Datteln
  • Brokkoli
  • Eigelb
  • Linsen
  • Petersilie
  • Pinienkerne

Wenn du eine Art Kur machen möchtest, trinke ein paar Wochen täglich ein Glas Rote-Rüben-Saft. Alternativ kannst du auch andere rote Säfte, wie Traubensaft, Johannisbeersaft, Holundersaft usw. einsetzen.

Sonne und Weite bringen Entspannung für die Augen

Wann gönnst du deinem Blick die erholsame Weite über grüne Felder ohne Zeitdruck und ständiges Denken? Augenleiden wurden schon seit den alten Zeiten mit dem Sonnenlicht verbessert. Man sollte allerdings niemals mit geöffneten Augen in die Sonne schauen.

Vorsichtig kann man das nur bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang machen. Und auch nur solange, bis die Sonnenscheibe maximal über die Hälfte des Horizonts herausragt. Selbst die Vögel wissen, dass alles andere gefährlich ist und schauen niemals in die Sonne.

Frühlingsübung für die Augen mit Entspannungsphase nach M. Norbekov


  • Beim Drehen in den Schatten denkst du:
    „Die Sonne geht.“
  • Wenn sich dein Gesicht Richtung Sonne streckt, denkst du:
    „Die Sonne kommt.“

Diese Gedanken sind wichtig, damit du dein Gesicht immer wieder aus dem sonnigen Stand in den Schatten drehst. Man sollte nämlich auch nicht mit geschlossenen Augen direkt in die helle Sonne blicken. Erhöhe den Abstand deiner Drehungen langsam von einer auf fünf Minuten. Dann unbedingt in die Entspannungsphase gehen.

Suche dir, an einem sonnigen Tag einen schönen Platz im Freien, an dem du auch Schatten findest. Stelle dich dann so in den Schatten, dass eine Hälfte deines Gesichtes von der Sonne bescheint wird und sich die andere Hälfte im Schatten befindet. Deine Beine stehen schulterbreit und die Augen sind geschlossen. Drehe jetzt leicht deinen Rumpf, um abwechselnd die Sonne auf eine deiner Gesichtshälften scheinen zu lassen. Atme dabei ganz ruhig.

Entspannungsphase
Mit einer entspannenden Musik geht es weiter. Reibe deine Handflächen vor deinem Solarplexus solange aneinander, bis sie warm werden. Das erhöht den Energiestrom. Forme die Hände dann zu einer Schale und führe sie zum Abdunkeln deiner Augen an dein Gesicht. Dabei werden die Finger überkreuzt an die Stirn gelegt. Die Grundgelenke der kleinen Finger berühren sich an der Nasenwurzel.

Die Handflächen sind nach außen gewölbt. Es ist ganz dunkel und die Wimpern werden nicht berührt. Wenn alles passt, schließe deine Augen und halte den Kopf in einer Linie mit der Wirbelsäule. Die Energie der Handchakren fließt jetzt direkt in die Augäpfel. Lasse deine Augäpfel nach hinten los und entspanne die Lider und dein Gesicht. Die Kiefergelenke sind locker, die Zunge liegt am Mundboden und Schultern und Arme hängen entspannt auf ihrem Platz. Die Hände liegen im Schoß und der Rumpf lässt alle Anspannung los. Nur dieser Moment ist von Bedeutung alles andere ist unwichtig. Die Gedanken ziehen unbeachtet durch die leere Stirn.

Betrachte die Dunkelheit oder jedes Bild, das vor deinem inneren Auge erscheint. Stelle dir ein beliebiges Objekt einmal nah und dann entfernt vor. Beobachte die Schärfe, in der es jeweils erscheint. Du kannst während der Entspannung in Gedanken auch eine Excel Tabelle betrachten und dir vorstellen, dass sie klar und deutlich vor dir erscheint. Richte jetzt deine Aufmerksamkeit auf deinen Nabel und lass vollständige Ruhe in dich einkehren. Denke nur an dich, an deine Liebe zu dir selbst, zu deinen Augen und zu deinem Leben.

Weiter geht’s zu deiner Leber auf der rechten Seite unterhalb der Rippen. Fühle liebevoll dorthin und achte auf die Reaktion deines Körpers. Nimm jetzt mit der gleichen Intensität deine Nieren wahr, wünsche ihnen Gesundheit und danke ihnen von ganzem Herzen. Spüre die Antwort der Organe und nimm dich selbst in zarter Liebe an. Lasse dann bei geschlossenen Augen deine Hände sinken.
Bringe dich in absolute Entspannung. Stelle dir vor wie ein zartes Frühlingslüftchen weht und schaukle ein wenig hin und her. Lass alle Muskelanspannung in den Beinen, dem Gesäß, dem Rücken, Nacken und Gesicht los. Alles ist locker.

In deiner Vorstellung ist es früh am Morgen und in der lauen Nacht hat es geregnet. Die Tropfen reflektieren und die Natur glänzt. Ein sanfter Wind streichelt dich und Sonnenlicht dringt durch die Blätter. Deine Seele und dein Körper sind vollkommen gelassen. Und jetzt, ganz ruhig und langsam, öffne deine Augen. Wie ist deine Stimmung? Lächelst du? Fühlen sich deine Augen warm an? Bewahre dieses Gefühl den ganzen Tag über. Und sollte es nachlassen, wiederhole die Übung möglichst bald.


Schlafhormon braucht Dunkelheit

In der Nacht brauchen die Augen zum Abschalten das Hormon Melatonin. In Dunkel der Nacht produziert die Zirbeldrüse das müde machende Schlafhormon. Bereits kurze helle Lichteinflüsse können den Schlaf negativ beeinflussen, weil der Körper auf den Wachmodus schaltet. Auch die intensive Helligkeit eines Bildschirms verzögern das innere Umschalten auf den Nachtmodus.

Selbst Einfluss auf die Produktion von Melatonin nehmen

Eines Nachts, lag ich wach im Bett. In meinem Kopf kreisten die Gedanken herum. Ich machte mir Sorgen über dies und über jenes. Dann fiel mir ein, was ich vergessen habe und ich plante den nächsten Tag. Ich konnte meinen Gedankenandrang nicht ins Hier und Jetzt führen. Da bemerkte ich, wie unruhig meine Augen, unter den geschlossenen Lidern waren. Sie bildeten zu jedem Gedanken Bilder und Erinnerungen, weit außerhalb meines Bettes.

Und da hatte ich eine Idee. Wenn ich meine Gedanken, die so schnell fliegen konnten nicht anhalten kann, dann nehme ich jetzt Einfluss auf meinen Blick. In der Schwärze hinter meinen Augen, muss doch der Schlaf zu finden sein. Genau so war es. Wenn du möchtest, zeige ich dir, wie ich das mache.

Einschlaf-Mediation für mehr Melatonin

Lege dich in die Schlafposition, die dir am liebsten ist.
Liegen alle Körperteile bequem und haben ausreichen Luft und Platz?
Die Füße, die Knie, die Oberschenkel? Wie liegt der Rücken, ist der Bauch im Weg?
Geht es Schultern gut und wie sind deine Arme und Hände positioniert?
Ist dein Nacken und dein Kopf so gut unterpolstert, dass du ihr Gewicht kaum spürst?
Wenn das alles in Ordnung ist, wende dich deinem Atem zu.

Ziehe weißes Licht über deinen Scheitel durch deinen Kopf soweit du kannst in dich hinein. Stelle dir beim Ausatmen vor, dass du die Luft nach unten, durch dein Wurzelchakra hinausschickst. Wiederhole das ganz entspannt und stressfrei.

Wenn du merkst, wie du immer mehr in dir ankommst, konzentriere dich auf einen Punkt zwischen deinen Augenbrauen. Dein Atem geht rhythmisch wie von alleine, entspannt ein und aus. Aber deine inneren Augen schauen ganz bewusst in die tiefe Schwärze in deinem dritten Auge. Lass dich immer mehr in dieses Dunkel ziehen. Gib dich ganz hinein. Lasse alles los. Alles was du denkst ist: Schwarz, dunkel, tief.

Sobald deine Gedanken wieder fliegen wollen und andere Bilder vor dein inneres Auge ziehen, bleib ganz ruhig. Es ist sehr einfach. Gehe zurück in die tiefe Schwärze des Punktes zwischen deinen Augenbrauen. Merkst du, wie du ruhiger und entspannter wirst? Wie du immer ruhiger, losgelöster und müder wirst?

Bleib mit deinem inneren Blick auf das Dunkel ausgerichtet. Vielleicht beginnen sich leuchtende Farben zu bilden. Lass es geschehen. Schau einfach tief hinein, ohne zu denken und gib dich hin. Stell dir deine Zirbeldrüse vor, die im inneren deines Kopfes vor deinem dritten Auge sitzt.

Während du in die Schwärze schaust, bildet sie Melatonin im Überfluss. Du wirst schlafen wie ein Baby. Dein inneres Sehen schaut in das dritte Auge. Denke Schwarz, denke Dunkelheit, denke Schlaf ist im Dunkel. Und dann bist du bald weg und wachst morgens frisch ausgeruht wieder auf.

Habe ich dich motivieren können, deinen Augen mehr bewusste Entspannung zu gönnen?
Schreib mir im Kommentar ob du etwas aus dem Artikel für dich mitnehmen konntest.

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